Bad Wünnenberg bietet viel zu sehen.
Der Barfusspfad:
Auf einer Länge von über ein Kilometer kann sprichwörtlich hautnah ein erfrischender Bachlauf, wärmender Rindenmulch, feine und grobe Kiesel, matschiger Lehm oder einfach nur Rasen pur erlebt werden.
Die Überquerung einer Hängebrücke ist nicht nur für Kinder reizvoll und ein über 34 m langer Holzbohlensteg mitten durch eine Sumpflandschaft bietet einen schönen Blick über den Paddelteich und in das weitläufige Aatal.
Die Aabachtalsperre:
Die Aabach-Talsperre ist ein Trinkwasserreservoir ganz besonderer Qualität, die über ¼ Millionen Menschen täglich mit bestem Trinkwasser versorgt. Eingebettet in die sanft ansteigenden Hügel des nördlichen Sauerlandes lädt ein 9 km langer Rundweg um die Talsperre zu einem Wassererlebnis der besonderen Art ein. Ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz verbindet die übrigen Erholungsorte der Stadt Bad Wünnenberg miteinander und ist ein Paradies für Naturliebhaber, Spaziergänger, Wanderer und Radwanderer.
Der Pestfriedhof:
Im Leiberger Wald finden Sie den alten Pestfriedhof von 1635. Etwa 400 Menschen fielen damals, den alten Erzählungen nach, der Pest zum Opfer und liegen dort begraben.
Die Wünnenberger, Leiberg gehörte im 17. Jhd. zur Pfarrei Wünnenberg, hatten aus Angst vor Ansteckungen ihre Stadttore und damit den Zugang zum Friedhof verriegelt. So betteten die Leiberger ihre Pesttoten in der Erde von "Fornholte" zur letzten Ruhe.
Fornholte war eine mittelalterliche Siedlung, die um 1390 zerstört wurde. Das sandsteinerne Pestkreuz aus dem 17. Jhd. erinnert an die Epidemie, die nur sieben Menschen aus Leiberg überlebten. Die Überlieferung der Tragödie finden Sie vor Ort ausführlich in einem "Eisernen Buch" dokumentiert.